Auch beim Garten versuchen die meisten ähnlich zu optimieren:
Wenn der Garten eher übersichtlich als groß ist, dann tut man sich erst einmal schwer, ihn mit Treppen, Kübeln und Abtrennungen voll zu stellen.
Glücklicherweise hat sich eine befreundete Landschaftsarchitektin unserem Streifen Lehm angenommen und etwas gezaubert, das uns super gefällt.
So gut, daß wir auch anderen die Angst vor hohen Zäunen, Tonnen von Stein und schwindenden Rasen-Flächen nehmen wollen.
Uns ging es darum,
- den Blick von der Straße ins Haus etwas einzuschränken
- die Terrasse nutzen zu können, ohne den Nachbarn zu stören
- eine Abkürzung von der Straße ins Haus zu haben.
- Ein bisschen Kräuter für die Küche anzupflanzen.
- Rosen für die Frau! Zumal sie in der Richtung bisher immer ein wenig zu kurz kam.
Im Detail
- Die Hainbuchen-Hecke schirmt momentan noch nicht wirklich von der Strasse ab - aber im Frühling/Sommer sollte das anders werden - wenn sie erst einmal ordentlich blüht.
- Sie ist im Vergleich zu Tuja-Hecken einfacher zu schneiden, verliert jedoch für ein paar Monate im Winter ihr Laub.
- Die Hochbeete schirmen einen recht gut gegen die Straße ab
- ... außerdem sind dort die Kräuter Schnecken-sicher
- Der Sandkasten war eine der wenigen Sachen, die wir zum Teil selbst gemacht haben - dann sieht man erst einmal, wie aufwändig es ist, ein paar Steine einzubetonieren...
- Auf der Rabatte (linke Seite) wird in nächster Zeit noch ein Sitzrost aus dem Terassen-Material geschraubt, sodass man sich auf den Rand hocken kann.
- Der Platz für Tisch und Stühle wurde recht großzügig ausgelegt, sodass man auch mal ein Fest darauf feiern kann.
- Der Terassen-Belag ist Thermo-Esche, da sie eine ordentliche Alternative zu Tropenhölzern darstellt und recht langlebig ist.
- Die hohen Granit-Stehlen sind nicht nur wartungsfreier Sichtschutz sondern halten auch die Geräusche recht gut ab
- Trittsteine und Terrasse sorgen auch bei Schnee und Regen dafür, daß man zur Terrassen-Tür kommt.
- Die 2 kleinen Solar-Leuchten geben in den ersten paar Abendstunden noch ein bissel Licht, sodass man auch nach einem abendlichen Einkauf weiß, wo man hintritt
- Der Rosenbogen wird noch mit einer Kletterrose und einer Klematis überwuchert sodass es nicht gar so steinig aussieht wie bisher...
Wie schon gesagt - uns gefällt es wirklich gut und wir können die Vorzüge von etwas mehr Struktur nur jedem ans Herz legen...
Der Plan zum Nachbasteln
netterweise hat sich Christine Reess bereit erklärt, ihre Pläne auch zu veröffentlichen.
Und wenn's nicht ganz zur eigenen Situation passt - sie ist immer kreativ und ihre Dienste (als Landschaftsarchitektin) käuflich ;-)







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